Der Erbvertrag ist eine bindende Vereinbarung zwischen der erblassenden Person und mindestens einer weiteren Vertragspartei. Im Gegensatz zum Testament können Erbverträge nicht einseitig widerrufen werden. Die Errichtung verlangt zwingend die […]
Das Testament ist eine einseitige Verfügung von Todes wegen. Diese jederzeitige Widerruflichkeit ist das zentrale Merkmal des Testaments: Die testierende Person kann ihren letzten Willen jederzeit und ohne Angabe von […]
Hinterlässt die erblassende Person mehrere Erbinnen oder Erben, entsteht im Moment des Todes automatisch eine Erbengemeinschaft. Sie besteht als Gesamthandsgemeinschaft bis zum Abschluss der Erbteilung. In der Erbengemeinschaft gehört der […]
Als Erbe bzw. Erbin wird jede Person bezeichnet, die aufgrund gesetzlicher Erbfolge oder einer letztwilligen Verfügung einen Anteil am Nachlass erhält. Die erbende Person tritt mit dem Tod der erblassenden […]
Als Erblasserin oder Erblasser gilt jede natürliche Person, die verstirbt und einen Nachlass hinterlässt. Dieser Status entsteht im Moment des Todes automatisch. Es spielt rechtlich keine Rolle, ob ein Testament […]
Der Erbgang beschreibt den gesamten rechtlichen Vorgang, durch den das Vermögen der verstorbenen Person auf die Erben übergeht. Er umfasst alle Schritte vom Tod bis zur vollständigen Verteilung des Nachlasses. […]
Während der Nachlass die Gesamtheit des Vermögens beschreibt, bezeichnet der Begriff der Erbschaft im engeren, subjektiven Sinn den Anteil am Nachlass, der einer einzelnen erbberechtigten Person zusteht. Präziser spricht man […]
Der Nachlass, rechtlich auch als Erbschaft im objektiven Sinn bezeichnet, umfasst die Gesamtheit aller vererblichen Rechte und Pflichten einer verstorbenen Person (des Erblassers) im Zeitpunkt ihres Todes. Er entsteht von […]