Wenn Sie alleinstehend, geschieden oder verwitwet sind, ist Ihr einziger Sohn Ihr Alleinerbe. Schlägt er die Erbschaft aus, so geht sie von Gesetzes wegen als Gesamtheit (Vermögenswerte und Schulden) auf […]
Im Grunde sind mit Testament, Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung die wichtigsten Aspekte Ihrer persönlichen Altersvorsorge abgedeckt. Im Testament regeln Sie den Verbleib Ihrer Vermögenswerte, im Vorsorgeauftrag die Frage, wer im Falle […]
Ob Sie durch "Stückeln" der Erbschaft in einen lebzeitigen Erbvorbezug und einen "normalen" Erbgang Ihren Erbinnen und Erben (diese sind die Steuerpflichtigen) Steuervorteile zukommen lassen können, hängt vom Erbschafts- und […]
Für die Erbschafts- und meist parallel dazu verlaufenden Schenkungssteuern sind die Kantone zuständig. Sie können unterschiedliche Steuersätze, Freibeträge, oder Ausnahmen von der Steuerpflicht vorsehen. Eheleute und Familienmitglieder sind meist von […]
Ihr Sohn ist als Nachkomme ein pflichtteilsgeschützter gesetzlicher Erbe. Sie können Ihn nur bei vorliegen ganz bestimmter, im Gesetz umschriebener Gründe vollständig von der Erbschaft ausschliessen (enterben): Entweder, wenn er […]
Die öffentliche Beglaubigung einer letztwilligen Verfügung ist nicht vom Wert der Erbschaft abhängig. Es gibt zwei ordentliche Formen des Testaments: das durchgängig handschriftlich verfasste, unterschriebene und datierte sowie das öffentlich […]
Sie können Ihr Nachlassvermögen entweder einer bereits bestehenden Stiftung zuwenden oder mit öffentlicher Urkunde oder durch Testament eine eigene Stiftung gründen. Eine Stiftung ist ein rechtlich verselbstständigtes Vermögen, das einen […]
Es kann mitunter schwierig sein, den genauen Vermögensstand zum eigenen Todeszeitpunkt korrekt vorherzusagen, vor allem, wenn dieser weit weg ist und volatile oder schwer schätzbare Vermögenswerte einen signifikanten Teil des […]
Im Zusammenhang mit einem Erbfall können verschiedene Inventare erstellt werden: das öffentliche Inventar, das Erbschafts- oder Sicherungsinventar oder das Steuerinventar. Die beiden letzteren dienen primär zur Vorbereitung von Amtshandlungen. Als […]
Es kann vorkommen, dass einer der Erben verstirbt, noch bevor die Teilung der Erbschaft abgeschlossen ist. In diesem Falle rücken die Erbinnen und Erben des verstorbenen Erben an dessen Stelle […]
Bei ledigen oder geschiedenen Erblassern fällt die güterrechtliche Auseinandersetzung als Institution des Ehegüterrechts weg. Mit anderen Worten ist es nicht nötig, die Vermögen der Eheleute voneinander zu trennen oder wechselseitige […]
Ja, die Anpassung eines Erbvertrags für den Todesfall des einen und Pflegefall des anderen Ehegatten, sodass die Begünstigung den gemeinsamen Kindern zufällt, ist unter Beachtung der Formvorschriften möglich. Dazu existiert […]
Mit dem Tod des Erblassers geht dessen Nachlass von Gesetzes wegen als Gesamtheit auf die Gemeinschaft der eingesetzten und gesetzlichen Erben über. Bis zur Erbteilung können die Erben nur einstimmig […]
Bei verheirateten Erblassern wird nach dem Tod, aber vor Eröffnung des Erbgangs die ehegüterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen. Jeder Ehegatte hat mangels gegenstehender Vereinbarung Anspruch auf die Hälfte des Vorschlags (Aktivenüberschuss der […]
Für erbrechtliche Klagen und weitere Verfahren im Zusammenhang mit Tod und Nachlass eines Erblassers sind die Zivilgerichte am letzten Erblasserwohnsitz zuständig. Im Normalfall muss die Gültigkeit eines Testaments von einer […]
Die Demenzklausel ist eine Bestimmung in der letztwilligen Verfügung, die als Schutz- oder Rückfallklausel den Schutz des Erblasservermögens bezwecken soll. Sie besagt, dass eine vermögentliche Begünstigung des überlebenden Ehegatten zugunsten […]
Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ist eine Einrichtung zum Schutz handlungsunfähiger Personen. Sie wird auf Anrufung oder von Amtes wegen tätig, wo die Urteilsunfähigkeit einer Person vermutet wird. Hat diese […]
Die KESB prüft nach Eintritt der Urteilsunfähigkeit beim Verfasser von Amtes wegen die Eignung der Vorsorgebeauftragten und "validiert" sie. Massgebliche Kriterien für die Eignung sind insbesondere Handlungsfähigkeit (Volljährigkeit und Urteilsfähigkeit), […]
Sie können in Ihrem Testament oder Erbvertrag grundsätzlich jede rechtsfähige Person begünstigen. Dazu zählen natürlich auch Ihre Enkel. Ohne letztwillige Verfügung erben Ihre Kinder allerdings vor Ihren Enkeln. Weiteres zum […]
Als Erblasser bzw. Erblasserin steht es Ihnen frei, über Ihren Nachlass letztwillig (mittels Testament oder Erbvertrag) zu verfügen. Die Grenze Ihrer Verfügungsbefugnis bilden die Pflichtteile Ihrer nächsten Verwandten (Ehegatten, eingetragene […]