Grundsätzlich schon, aber es ist nicht so praktisch. Letztlich ist es eine Frage der Erreichbarkeit, respektive Verfügbarkeit. Diese Person muss im Notfall für Fragen erreichbar sein und am besten auch […]
Grundsätzlich gilt für einen Erblasser, dass das Erbrecht seines letzten Wohnsitzes Anwendung findet. Durch Rechtswahl kann im Erbrecht das Recht des Heimatstaates gewählt werden. Eine individuelle Lösung/Beratung mag empfehlenswert sein. […]
Es ist auf mehreren Wegen möglich, Ihren Söhnen den Nachlass nicht auf einmal, sondern in Rentenform zukommen zu lassen: Einerseits könnten Sie per letztwilliger Verfügung eine Stiftung gründen und als […]
Das Vermögen der Eheleute wird als Momentaufnahme im Zeitpunkt der güterrechtlichen Auseinandersetzung inventarisiert, geschätzt und aufgeteilt, vergleichbar mit der Funktion einer Unternehmensbilanz. Einnahmen und Ausgaben über einen gewissen Zeitraum (wie […]
Nein, Ehen, die beim Inkrafttreten des "neuen" Eherechts am 01.01.1988 noch aufrecht waren, sind in das neue Recht übergegangen (aus dem ordentlichen Güterstand der Güterverbindung wurde die Errungenschaftsbeteiligung, aus dem […]
Das Ehegüterrecht regelt als Teil des Familien- und Eherechts die Vermögensverteilung zwischen Ehegatten, wenn der Güterstand (durch Ehevertrag, Scheidung, Tod o.ä.) aufgelöst wird. Abhängig vom anwendbaren Güterstand fallen die jeweiligen […]
Nein, ein Ehevertrag gilt nicht ohne Weiteres als Testament. Das Testament ist eine einseitige Verfügung von Todes wegen, der Ehevertrag ist ein güterrechtlicher Vertrag unter Lebenden. Sie können einander nicht […]
Wenn Sie alleinstehend, geschieden oder verwitwet sind, ist Ihr einziger Sohn Ihr Alleinerbe. Schlägt er die Erbschaft aus, so geht sie von Gesetzes wegen als Gesamtheit (Vermögenswerte und Schulden) auf […]
Im Grunde sind mit Testament, Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung die wichtigsten Aspekte Ihrer persönlichen Altersvorsorge abgedeckt. Im Testament regeln Sie den Verbleib Ihrer Vermögenswerte, im Vorsorgeauftrag die Frage, wer im Falle […]
Ob Sie durch "Stückeln" der Erbschaft in einen lebzeitigen Erbvorbezug und einen "normalen" Erbgang Ihren Erbinnen und Erben (diese sind die Steuerpflichtigen) Steuervorteile zukommen lassen können, hängt vom Erbschafts- und […]
Für die Erbschafts- und meist parallel dazu verlaufenden Schenkungssteuern sind die Kantone zuständig. Sie können unterschiedliche Steuersätze, Freibeträge, oder Ausnahmen von der Steuerpflicht vorsehen. Eheleute und Familienmitglieder sind meist von […]
Ihr Sohn ist als Nachkomme ein pflichtteilsgeschützter gesetzlicher Erbe. Sie können Ihn nur bei vorliegen ganz bestimmter, im Gesetz umschriebener Gründe vollständig von der Erbschaft ausschliessen (enterben): Entweder, wenn er […]
Die öffentliche Beglaubigung einer letztwilligen Verfügung ist nicht vom Wert der Erbschaft abhängig. Es gibt zwei ordentliche Formen des Testaments: das durchgängig handschriftlich verfasste, unterschriebene und datierte sowie das öffentlich […]
Sie können Ihr Nachlassvermögen entweder einer bereits bestehenden Stiftung zuwenden oder mit öffentlicher Urkunde oder durch Testament eine eigene Stiftung gründen. Eine Stiftung ist ein rechtlich verselbstständigtes Vermögen, das einen […]
Es kann mitunter schwierig sein, den genauen Vermögensstand zum eigenen Todeszeitpunkt korrekt vorherzusagen, vor allem, wenn dieser weit weg ist und volatile oder schwer schätzbare Vermögenswerte einen signifikanten Teil des […]
Im Zusammenhang mit einem Erbfall können verschiedene Inventare erstellt werden: das öffentliche Inventar, das Erbschafts- oder Sicherungsinventar oder das Steuerinventar. Die beiden letzteren dienen primär zur Vorbereitung von Amtshandlungen. Als […]
Es kann vorkommen, dass einer der Erben verstirbt, noch bevor die Teilung der Erbschaft abgeschlossen ist. In diesem Falle rücken die Erbinnen und Erben des verstorbenen Erben an dessen Stelle […]
Bei ledigen oder geschiedenen Erblassern fällt die güterrechtliche Auseinandersetzung als Institution des Ehegüterrechts weg. Mit anderen Worten ist es nicht nötig, die Vermögen der Eheleute voneinander zu trennen oder wechselseitige […]
Ja, die Anpassung eines Erbvertrags für den Todesfall des einen und Pflegefall des anderen Ehegatten, sodass die Begünstigung den gemeinsamen Kindern zufällt, ist unter Beachtung der Formvorschriften möglich. Dazu existiert […]
Mit dem Tod des Erblassers geht dessen Nachlass von Gesetzes wegen als Gesamtheit auf die Gemeinschaft der eingesetzten und gesetzlichen Erben über. Bis zur Erbteilung können die Erben nur einstimmig […]