Selbstbestimmtes Lebensende: Es war Tochter Maja, die mit Liebe, mit Hartnäckigkeit und grosser Umsicht das friedliche Sterben ihrer Mutter organisierte.
Christine Friedli verlor vor 22 Jahren ihren Sohn. Er lebte nur 63 Tage. Ihre Art zu trauern, provozierte. Mit Anna Margareta Neff (r.) sprach sie über Schmerz, Leid und Verlust.
Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, nehmen, meist wohl unbewusst, den Tod einer Seele in Kauf. Dieser Tatsache müssen wir uns stellen. Vielleicht tut gerade deshalb der Gedanke gut, die Seele habe das so gewollt und nur diese kurze Zeit der Schwangerschaft gebraucht, um ihre Mission zu erfüllen.