Manuela Daboussi kommt zum Einsatz, wenn jemand der Krebsliga Geld vererbt. Anfangs hatte sie Mühe damit, diese Menschen nie kennengelernt zu haben. Nun heftet sie für jeden Erblasser ein Papierherzchen an ihre Bürowand. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, welche die Verstorbenen mit einer Erbschaft ausdrücken, gibt der 40jährigen Bielerin Halt.
«Nachdem ich das Auge verloren hatte und alleine zuhause lag, dachte ich über meine Krebsdiagnose nach. Überlegte ich mir, wie zufrieden ich wäre, wenn das Leben enden, wenn ich jetzt sterben würde.»
Christine Friedli verlor vor 22 Jahren ihren Sohn. Er lebte nur 63 Tage. Ihre Art zu trauern, provozierte. Mit Anna Margareta Neff (r.) sprach sie über Schmerz, Leid und Verlust.