Vermögensschutz im Erbrecht

In gewissen Fällen müssen die Behörden oder andere Parteien den Nachlass bzw. einzelne Vermögensgegenstände der Erbschaft schützen. Dafür stehen ihnen verschiedene Sicherungsmassnahmen zur Verfügung, welche auf unterschiedliche Weise das Vermögen schützen.

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Das öffentlich beurkundete Testament

Neben dem handschriftlichen Testament kennt das schweizerische Erbrecht auch die Variante der öffentlichen Beurkundung. Sie hat Vorzüge, die sich vor allem in komplizierten Verhältnissen oder bei wertvollem Nachlass auszahlen können.

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Das mündliche Testament

In seltenen Fällen lassen es die Umstände dem Erblasser nicht zu, ein handschriftliches oder öffentlich beurkundetes Testament zu erstellen. Für diese Fälle sieht das Gesetz das mündliche Testament vor. Allerdings müssen dafür gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.

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Der Verwandtschaftsgrad ist entscheidend…

… für den gesetzlichen Erbteil Deutlich zeigt sich die besondere Stellung der nahen Verwandten bei der gesetzlichen Erbfolge. Diese gilt im Fall, dass der Erblasser keine letztwillige Verfügung über die Aufteilung seiner Hinterlassenschaft errichtet hat. Die gesetzliche Erbfolge sieht vor, dass die Ehegatten sowie Nachkommen des Erblassers zuerst begünstigt werden. Hatte der Erblasser keine eigenen […]

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Wo kein Kläger, da kein Richter?

Die Ausnahme: Nichtigkeit Im Grunde genommen gibt es bei Mängeln einer letztwilligen Verfügung, eines Entscheids bzw. Urteils oder in der Abwicklung eines erbrechtlichen Sachverhaltes zwei mögliche Konsequenzen: Einerseits kann man die getroffene Disposition für nichtig, also ex tunc (von Beginn an) unwirksam erklären: Die Nichtigkeit ist von Amtes wegen zu beachten und Fehlerhaftigkeit für sich […]

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Zusammensetzung der Erbmasse

Wenn ein Mensch stirbt, hinterlässt er unterschiedliche Gegenstände. Diese werden zunächst in einem Inventar geschätzt und bilden die Erbmasse (Nachlass). Bei Schwierigkeiten mit der Nachlassaufteilung kann es dazu kommen, dass gewisse Teile veräussert werden müssen.

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Ehegüterrecht – der Nachlass verheirateter Erblasser

Die Güterrechtliche Auseinandersetzung Nach dem Ehegüterrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches wird der Güterstand mit dem Tod eines Ehegatten automatisch aufgelöst. Es folgt eine güterrechtliche Auseinandersetzung, bei der das Vermögen der Ehegatten ausgeschieden wird. Je nach ehevertraglich vereinbartem (Gütergemeinschaft, Gütertrennung) oder ordentlichem Güterstand (Errungenschaftsbeteiligung) fällt dem überlebenden Ehegatten dabei Vermögen von unterschiedlichem Wert zu. Das ausgesonderte Vermögen […]

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Ich habe keine Nachkommen – wer erbt?

Hat ein Erblasser keine Nachkommen, so begünstigt das Gesetz andere Verwandte des Verstorbenen. Daneben können Sie selbst Erben einzusetzen. Für die Besorgung der letzten Geschäfte des Erblassers empfehlen wir, eine*n Willensvollstrecker*in zu beauftragen.

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Enterben – leichter gesagt als getan

Manchmal wird man von gewissen Menschen so stark enttäuscht, dass die Vererbung des eigenen Nachlasses an diese Personen unangemessen erscheint. Während Sie gesetzliche Erben enterben können, ist dies bei Pflichtteilserben sehr schwierig.

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