Ruedi Rohr hatte sich vor 30 Jahren einen Traum verwirklicht: Er wanderte aus auf eine Insel im Atlantik. Dort, in El Hierro, begann 2018 nach einigen Stürzen ein schmerzvoller Albtraum. Eine Zeit zwischen Hoffen, Bangen, Verzweiflung und Zuversicht. Darüber sprach der 80-Jährige mit DeinAdieu.
«Und tschüss.» Abschied nehmen geschieht oft beiläufig, flüchtig und unbedacht. Was, wenn wir uns danach nie mehr sehen? So ein dahingeworfenes Abschiedswort kann zu einem zentralen Element im Leben werden. Deshalb sollten wir uns Gedanken machen, wie wir das Abschiednehmen gestalten.
2014 nahmen sich bei uns 1029 Menschen das Leben. Viele dieser Todesfälle sorgten für Leid bei Unbeteiligten. Bei Familienmitgliedern, Lokomotivführern oder Polizisten. «Muss das sein?», fragte DeinAdieu-Autor Martin Schuppli den Psychiater und Psychotherapeuten Tim Klose.