Sterbefasten: Autorin Ilona Scherer schreibt, wie sie den Tod ihrer Mutter erlebte.
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Sterbefasten: Mutter fand einen würdigen Tod

Ilona Scherer, 47, schildert DeinAdieu in einer berührenden Geschichte, wie sie ihre Mutter beim Sterbefasten begleitete.

Artikel verfasst von Ilona Scherer, Journalistin BR am
12. Mai 2017

Meine Mutter war eine ausserordentliche und starke Frau. Sie machte ursprünglich eine Ausbildung zur Kindergärtnerin, studierte dann in Fribourg Kinderpsychologie und Logopädie und arbeitete fast bis zur Pensionierung selbstständig in einer Praxis. Mit 50 Jahren – kurz, bevor sie krank wurde – begann sie in Luzern ein Studium der katholischen Theologie, das sie zehn Jahre später mit dem lic. theol. abschloss. In den 90er-Jahren gehörte sie zu den Pionierinnen der Internet-Seelsorge. Zudem war sie eine Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Frau in Gesellschaft und Kirche. Eine Kämpferin auf vielen Ebenen.

Brustkrebs mit 50 Jahren

Meine Mutter erkrankte 1986 an Brustkrebs, zum Glück langsam wachsend und spät metastasierend. Wir Kinder bemerkten lange Jahre nicht viel von ihrer Erkrankung, sie wollte uns wohl schonen. Dabei hatte sie ihr Leben in über 25 Jahren komplett auf den Krebs ausgerichtet.

Schon vor der Operation 1986 im Kantonsspital Baden entschied sie sich gegen Chemo und Bestrahlung. Stattdessen versuchte sie, ihre Erkrankung mit alternativen Methoden zu bekämpfen. Regelmässig machte sie Rohkost-Kuren bei Dr. Bauer in Arosa, ging in die Lukas Klinik nach Arlesheim und später jahrelang zum umstrittenen deutschen Krebsarzt Julius Hackethal und auch noch zu dessen Nachfolger. Mitunter probierte sie kuriose Methoden aus, die vor allem ihr Immunsystem stärken sollten. Gut 25 Jahre lang konnte sie so dem Krebs die Stirn bieten. Da war mancher Schulmediziner baff!

Jetzt, nach ihrem Tod, ist es hypothetisch, zu fragen, wie ihre Krankheit verlaufen wäre bei einer Behandlung durch Schulmediziner. Sie hat sich für den sicher längeren und schwierigeren, ja anstrengenderen Weg entschieden. Für sie stimmte es so.

Erst als der Krebs schlimmer wurde und sie mehrmals in den Notfall musste, willigte meine Mutter in eine schulmedizinische Behandlung ein. Sie unterzog sich einer Hyperthermie am Kantonsspital Aarau, wurde an der Uniklinik in Zürich bestrahlt und machte ab Dezember 2014 sogar eine ambulante Chemotherapie bei ihrem Onkologen, Dr. Johannes Lukaschek in Baden.

Obwohl es eine sehr leichte Chemo war, belastete sie das Drum und Dran zu sehr. Im Juni 2015 entschied meine Mutter in der Praxis von Dr. Lukaschek, scheinbar spontan, sich nur noch palliativ behandeln zu lassen. Gerade in jenem Moment bewunderte ich diesen Arzt für seine Gelassenheit und seine Einfühlsamkeit. Bei ihm war sie von Anfang an in besten Händen. Johannes Lukaschek ist Präsident der Palliative Care Aargau.

Im Pflegheim sagte sie: «Ich würde lieber sterben»

Zum ersten Mal konkret über das Sterben gesprochen hat meine Mutter mit mir im Juni 2015 während eines Ferienaufenthalts im Pflegeheim. Da merkte ich, sie hatte sich schon genauer Gedanken zu ihrem Tod, beziehungsweise zu organisatorischen Dingen wie Testament et cetera gemacht. Zuvor erwähnte sie mehrmals eher beiläufig, dass sie lieber sterben würde. Das will man ja als Angehörige nicht wahrhaben.

Ich habe meine Mutter in den letzten Monaten zu allen Arztterminen begleitet und wusste deshalb sehr genau, wie es um sie stand. Trotzdem war ich etwas geschockt. Heute weiss ich, diese Äusserung gilt es zu respektieren. Auch wenn es weh tut.

Die härtesten Monate meines Lebens

Ich hatte eine sehr enge Bindung zu meiner Mutter. Zum Schluss waren wir eher wie Schwestern, wir telefonierten mehrmals täglich, ich begleitete sie überall hin, führten viele Gespräche. Rückblickend waren das die härtesten Monate meines Lebens. Da waren unzählige Arzttermine, viele Diskussionen über ihre alternativen «Gurus» (sorry, Mama!), das Thema Wohnen – also: Pflegeheim oder Betreuung daheim –, die Telefonate und Mails mit Behörden, Krankenkassen und Spitälern … Ohne die Unterstützung meines Bruders und meines Mannes hätte ich das wohl nicht durchgestanden.

Denn auf der anderen Seite wollte ich mich um meine Familie kümmern, um meinen Job als Sportjournalistin. Heute bin ich mir relativ sicher, dass ich mit dieser enormen Belastung knapp an einem Burnout vorbeigeschrammt bin. Manchmal hatte ich keine Nerven mehr mit meinen kleinen Töchtern, was mir jeweils wieder die Augen öffnete. Ich hatte schliesslich zu Hause eine grosse Aufgabe.

Dann zog ich kurzzeitig die Handbremse, um wieder Kraft zu sammeln. Ich weiss echt nicht mehr, wie ich das damals alles geschafft habe. Als meine Mutter eines Tages von sich aus vorschlug, ins Hospiz Brugg zu gehen, fiel der Druck von mir ab – ich wusste, jetzt ist sie in den besten Händen. Allerdings hätte ich nie gedacht, dass sie nur noch zwei Wochen lebt. Sie war damals die letzte Bewohnerin, die einzog, und die Erste, die wieder ging.

Eine kurze Zeit war Exit ein Thema

Meine Mutter wollte bereits einige Wochen zuvor, dass wir sie bei Exit anmelden, was wir getan haben. In der Hoffnung, sie würde es sich noch anders überlegen. Aber je schlechter es ihr ging, desto besser konnten wir verstehen, dass sie diesen letzten Ausweg sucht.

Im Gespräch mit der Sterbehilfeorganisation, stellte sich heraus, dass eine Freitodbegleitung nicht mehr möglich sei. Die Frau von Exit sagte beim Abschied, es wäre meine Pflicht, meine Mutter auf die Möglichkeit des Sterbefastens hinzuweisen, weil sie so bald erlöst würde. Aber meine Mutter wusste das wohl selber schon.

Sterbefasten: Im Hospiz zog sie sich langsam zurück

Meine Mutter erwähnte das Sterbefasten mir gegenüber erstmals, bevor sie ins Hospiz einzog. Sie hatte von meiner Schwägerin davon erfahren, deren Mutter ebenfalls schon verstorben war. Sie erzählte ihr, dass viele Todkranke diesen Weg wählen würden. Auch im Hospiz bestätigte man uns, dass sie diese Erfahrung oft machen. Wir mussten also damit rechnen, dass meine Mutter ihr Vorhaben umsetzt. Es war aber nicht so, dass sie sagte: «So, und ab jetzt esse und trinke ich nicht mehr!» Sie machte das mit sich selbst aus. Sie, die vorher immer so interessiert war am Weltgeschehen und ihren Mitmenschen, zog sich immer mehr in sich selbst zurück.

Die Pflegerinnen erklärten uns, jetzt sei neben viel Zuwendung vor allem eine gute und regelmässige Mundhygiene wichtig. Wenn wir bei ihr waren, halfen wir mit. Das hiess, den Mundraum mit Spray befeuchten. So trocknet er nicht aus, und es droht kein Pilzbefall.

Wichtig war mir, bei ihr zu sein, mit ihr zu sprechen, ihr vorzulesen. Viel gesungen habe ich an ihrem Bett. Meine Mutter war ihr Leben lang eine leidenschaftliche Chor-Sängerin. Ich informierte ihre engsten Freunde, und es kamen viele, um sie noch einmal zu sehen und mit ihr zu reden, ihr etwas zu sagen. Etwas, das sie noch loswerden wollten.

Mein Cousin reiste extra aus New York an. Viele Stunden verbrachte ich auch mit meiner Gotte am Sterbebett meiner Mutter, sie waren 44 Jahre lang beste Freundinnen, und mit meiner Cousine, die ihr ebenfalls sehr nahe stand. Sogar die langjährige Putzfrau meiner Mutter schaute vorbei – das war mit einer der schönsten Augenblicke. Wie meine Mutter da für einen Moment aufblühte, diese Freude noch einmal zu sehen, war einfach wunderbar und ging ans Herz. Diese intensive Zeit im Gespräch mit den wichtigsten Menschen im Leben meiner Mutter war sehr bereichernd. Ich glaube, es hat auch ihr gut getan, dass viele ihrer Liebsten noch einmal zu ihr kamen, auch wenn sie es nicht mehr registrierte.

Eine Nacht schlief ich bei ihr

Denn Stück für Stück verabschiedete sie sich von uns. Es war, als würde sie jeden Tag weniger da sein. Aufsitzen ging irgendwann nicht mehr, am Telefon sprechen wurde schwierig – von da an war ich täglich an ihrer Seite. Eine Nacht schlief ich sogar bei ihr. Damals meinten wir, es gehe zu Ende.

An jenem Tag rief ich einen befreundeten Pfarrer an, bat ihn, ins Hospiz zu kommen. Wir beteten miteinander, und mein Mann holte die Kinder aus der Schule. Bis dahin hatte ich Angst davor, die Töchter zu meiner Mutter zu lassen. Wie würden sie diesen Anblick verkraften? Auch äusserlich hatte sie sich verändert im Sterbebett. Kaum betraten meine Kinder das Zimmer, spürte ich eine grosse Erleichterung. Natürlich waren sie zuerst verunsichert und traurig, ihr Grossmami so zu sehen. Aber die Fröhlichkeit kehrte schnell wieder und sie rannten im Gang des Hospizes rauf und runter. Diese kindliche Unbeschwertheit hat mir enorm geholfen. Ich bin meinem Mann sehr dankbar, dass er diesen Besuch so entschlossen durchgezogen hat. Meine jüngere Tochter wollte danach immer wieder das Grossmami besuchen und umarmte sie viel. Die ältere ist etwas sensibler und zurückhaltender, sie kam nur noch einmal mit – am Abend vor Mutters Tod.

Morphine halfen gegen Schmerzen

Im Hospiz erhielt meine Mutter ja endlich die langersehnten Morphine. Sie setzte all ihre Homöopathie ab – und von dem Tag an war sie wirklich im Dämmerzustand. Aber sie hatte sich das sehr gewünscht. Sie wollte einfach nichts mehr mitbekommen. Ich glaube, meine Mutter hatte grosse Angst vor dem Sterben, nicht aber vor dem Tod, sonst hätte sie sich viel früher dafür entschieden. Dank der Medikamente, so versicherten uns die Pflegenden im Hospiz immer wieder, musste sie nicht leiden, verspürte keine Schmerzen.

Erschreckende Atempausen

Das Kommunizieren wurde schwieriger. Zum Schluss konnte sie nur noch mit den Augen zwinkern. Das war schlimm, auch für sie. Es dauerte zum Glück nur einen Tag – am nächsten war sie nicht mehr bei Bewusstsein, als ich morgens zu ihr kam. Ebenfalls ein schrecklicher Moment, so unumkehrbar. Bald kamen Atemaussetzer, ich zählte die Sekunden mit – es waren bis 25, und ich hoffte bei jeder Pause, dass sie weiteratmet. Gleichzeitig wünschte ich mir für sie, dass sie endlich gehen darf.

Sass ich an ihrem Bett, fühlte ich mich irgendwie stark und geborgen. Schlimm waren die morgendlichen Fahrten ins Hospiz, da überkam mich jeweils eine riesige Trauer.

Die Pflegerinnen waren immer für uns da, wenn wir Fragen hatten. Wie lange dieser Sterbeprozess denn dauern würde, fragten wir nie. Ich glaube, das hätte uns niemand sagen können. Als meine Mutter gestorben war, gab mir eine Cousine einen Medienbericht mit dem Titel «Biologie des Todes». Es half mir im Nachhinein, noch besser zu verstehen.

Im Hospiz ist Sterben etwas ganz Normales

In jenen letzten Tagen, es waren wohl fünf insgesamt, machte ich mir gar nicht mehr so viele Gedanken, ich war einfach bei ihr und versuchte, jede Minute zu geniessen. Irgendwie bin einfach mit ihr in die Sache hineingewachsen. Es fühlte sich bei aller Trauer ganz natürlich und richtig an. Vor allem konnte meine Mutter in Würde diese Welt verlassen. Im Hospiz ist Sterben etwas Natürliches, ja fast Alltägliches. Alle «Gäste» waren dort, um zu sterben. Es gab keine Frage, die unangemessen schien. Niemand schlug uns einen Wunsch ab. Die Angestellten hatten enorm grosses Einfühlungsvermögen und viel Geduld. Es hätte keinen besseren Ort geben können für meine Mutter, um zu sterben.

Die «letzte Reise» trat sei alleine an

Wir waren nicht dabei, als sie starb. Das war für uns nicht entscheidend. Wir waren bei ihr auf dem Weg. Ins «Ziel» lief sie selbst. Alleine. Sie schlief in der Nacht auf Sonntag ein. Um ein Uhr wurde ich von einem Anruf geweckt, wir sollen kommen, es gehe dem Ende zu. Fünf Minuten später klingelte das Telefon erneut – sie war gestorben.

Ich holte meinen Bruder ab, und wir fuhren zusammen nach Brugg. Unterwegs stellten wir fest, dass es sich gar nicht so schlimm anfühlt, wie befürchtet. Wir waren gut vorbereitet. Fast zwei Stunden blieben wir bei ihr und redeten.

Am nächsten Morgen trafen sich Familie, und Freunde an ihrem Bett. Das Pflegeteam hatte sie hergerichtet. Sie sah friedlich und schön aus. Wir verweilten einige Stunden bei ihr, nahmen Abschied. Unsere Kinder berührten ihre Arme, die Füsse, die Stirn um sich zu vergewissern, dass sie wirklich «kalt» ist. Wieder diese kindliche Unbeschwertheit im Moment grösster Trauer!

Zwei Tage blieb sie aufgebahrt im Hospiz, dann holte sie das Bestattungsinstitut im Sarg ab. Diese Zeremonie war ebenfalls sehr würdig.

Trauern konnte ich noch nicht wirklich

In den Tagen nach ihrem Tod musste ich extrem funktionieren. Denn meine Mutter hatte wenige Vorkehrungen für die Beerdigung getroffen. Mithilfe ihres extrem umfangreichen Telefonbuchs versuchte ich, ihre wichtigsten Freunde sowie Verwandten zu informieren und an die Beerdigung einzuladen. Mein Bruder und ich teilten uns die Organisation. Wir waren ein gutes Team. Wann hatten wir zuletzt so intensiv miteinander Zeit verbracht?

Sterbefasten: Ilona Scherer und Martin Schuppli

Sterbefasten: Ilona Scherer zeigt DeinAdieu-Autor ein Fotoalbum mit Bildern von ihrer Mutter.

Trauern konnte ich bis heute, bald zwei Jahre, nicht wirklich. Anfangs fragte ich mich schon, ob das «normal» sei. Aber wahrscheinlich bin ich mit meiner Mutter an dieser letzten Aufgabe gewachsen, und jetzt «stimmt» es einfach. Ein Kreis hat sich geschlossen. Das Sterbefasten, das enge Begleiten in ihren letzten Tagen war ein Abschiedsprozess, der mich bei aller Bedrücktheit gut auf den Tod vorbereitet hat. Ich denke mit einer riesigen Dankbarkeit an unsere gemeinsame Zeit zurück. Natürlich gibt es Momente, in denen ich traurig werde, wenn ich an sie denke oder mich etwas an sie erinnert.

Beglückt und dankbar denke ich zurück

Statt traurig zu sein, bin ich weit öfter glücklich. Glücklich, dass ich 45 Jahre lang eine so tolle, wunderbare Mutter hatte. Ich erzähle meinen Kindern oft Anekdoten, damit sie das Andenken an ihr Grossmami wahren. Zu Hause haben wir schon zu Hospiz-Zeiten einen kleinen Altar mit Fotos sowie einigen Andenken aufgestellt. Die Kerzen brennen längst nicht mehr jeden Tag. Aber ich denke immer noch täglich an meine Mutter. Und ich bin sicher, sie denkt auch an uns.

Bearbeitung: Martin Schuppli/Foto: Bruno Torricelli

  • Silvia Gallati

    Sehr schön und gut geschrieben liebe Ilona….! Danke, dass ich bei euch sein durfte um sie zu begleiten! 😘😘😘

    • Ilona Scherer

      Vielen Dank. Schön, dass Du für uns da warst, liebe Silvia. Eine unvergessliche Zeit!

  • Tanja Dürrenberger

    Chapeau Ilona, sehr berüehrend gschriebä ❤️

  • Sandra Cuel-Werren

    Wow, sehr eindrücklich…danke Ilo

  • Marie-Louise Gachnang

    Danke fürs Teilen

  • Marcia Biland

    Hatte Tränen in den Augen beim Lesen – das hast du eindrücklich und sehr berührend geschrieben, liebe Ilona❤

  • Tanja Zaugg-Frischknecht

    Wahnsinnig berührend und einfühlsam. Alles Gute weiterhin dir und deiner Familie liebe Ilona.
    💖

  • Caroline Toddaro

    Liebe Ilona! So ein wunderschöner ergreifender Bericht! Ich kann dir so gut mitfühlen!😘

  • Karin Werder-Rimann

    Sehr ergreifender Bericht.

  • Snjezana Burger-Saracevic

    Liebi Ilona, das isch sehr, sehr schön gschriebe. Ich bewundere dich. :-*

  • Roswitha Spuler

    Wunderbarer Bericht und traurig ! Danke

  • Ilona Scherer

    Vielen Dank euch allen, das berührt mich auch sehr. Habt einen schönen Muttertag ❤️ sie sind alle noch da, ob hier oder woanders!

    • Corinne Lara Gysi

      Vielen Dank fuer Deinen ehrlichen und eloquenten Bericht, welcher Dir selber waehrend des Schreibens sicher Trost gebracht hat. Danke fuers Teilen mit uns allen. Eine bewunderswerte Frau war Deine Mutter, und so wie sie…bist Du es auch. Liebe Gruesse und nochmals herzlichen Dank

    • Ilona Scherer

      Oh, vielen Dank, liebe Corinne! Ja, schreiben tut der Seele gut. Meine Mutter hat es auch geliebt…. liebe Grüsse

  • Tina Treier

    Liebe Ilona, dein Bericht berührt mich sehr. Ich stelle mir das sehr schwierig vor, alles nochmals aufzuwühlen. Ich danke dir für den tiefen Einblick in deine Gedanken- und Gefühlswelt. Du bist eine starke bewundernswerte Frau/Mama!

    • Ilona Scherer

      Vielen Dank, Tina 🙏🏻😘

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