Traueressen sollen gesellig sein. Es tut gut, wenn die Hinterbliebenen Anekdoten erzählen können und auch erkennen, dass der Tod zum Leben gehört.
2014 nahmen sich bei uns 1029 Menschen das Leben. Viele dieser Todesfälle sorgten für Leid bei Unbeteiligten. Bei Familienmitgliedern, Lokomotivführern oder Polizisten. «Muss das sein?», fragte DeinAdieu-Autor Martin Schuppli den Psychiater und Psychotherapeuten Tim Klose.
Palliativmediziner und Geriater Roland Kunz sagt, statt lange Diagnoselisten zu studieren, sollten Ärzte neu eingewiesene Patienten fragen, was sie noch vom Leben erwarten.