Das Erbe vertraglich wegbedingen

Formale und inhaltliche Anforderungen an Erbvertrag und Parteien Ein Erbverzichts- oder -auskaufvertrag (Art. 495 ff. ZGB; zusammen: Erbverzicht im weiteren Sinn) wird vor allem dort abgeschlossen, wo die Parteien einvernehmlich den Pflichtteil eines gesetzlich berechtigten Erben wegbedingen möchten. Er muss durch eine vom kantonalen Recht näher bestimmte Person, also je nach Kanton einen freiberuflichen oder […]

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Über zwei Generationen vererben mittels Nacherben

Mittels Nacherbeneinsetzung können Sie eine bestimmte Person begünstigen. Weiter ist es dadurch möglich, ein gewisses Mass an Kontrolle darüber zu behalten, was längerfristig mit den Vermögenswerten passiert. Besonders in Patchwork-Familien ist diese Möglichkeit sinnvoll.

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Welche Probleme können auftreten, wenn man ein Testament hinterlässt?

Probleme mit dem Testament an sich Formale Probleme Das Schweizerische Zivilgesetzbuch sieht standardmässig zwei Formen vor, in denen ein dauerhaft gültiges Testament verfasst werden kann («Formzwang», vgl. Art. 11 Abs. 1 OR i.V.m Art. 498 ZGB): die der sogenannten «öffentlichen Verfügung» (Art. 499-504 ZGB) sowie die der «eigenhändigen Verfügung» (Art. 505 ZGB). Dabei handelt es […]

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Vererben ohne Testament – das Parentel-System

Das Parentel-System In der Schweiz basiert die gesetzliche Erbfolge auf dem sogenannten Parentel-System. Die gesetzliche Erbfolge kommt immer dann zur Geltung, wenn der Erblasser selber nichts in einem Testament oder Erbvertrag verfügt hat. Dann ist, wie im Titel erwähnt, der Verwandtschaftsgrad dafür entscheidend, ob man etwas erbt oder nicht und wenn ja, wie viel. Die […]

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Das Vermächtnis – eine Alternative zur Erbenstellung

Durch ein Vermächtnis erhält eine Person einen bestimmten Vermögensgegenstand, ohne dabei eine Erbenstellung zu erhalten. Da im Gegensatz zur Erbschaft andere Rechte und Pflichten existieren, ist die Abgrenzung wichtig.

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Absicherung des Konkubinatspartners – wie geht man am besten vor?

Viele Paare sind heute ohne Trauschein und ehegüterrechtlichen Schutz glücklich. Um den Konkubinatspartner im Todesfall abzusichern, können verschiedene Massnahmen ergriffen werden. Denn in der gesetzlichen Erbfolge geht der Konkubinatspartner leer aus.

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Das handschriftliche Testament

Es ist einfach und günstig erstellt: das handschriftliche Testament. Nicht nur wegen der Einfachheit zur Aktualisierung erfreut es sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Es kann wahlweise daheim oder durch eine kantonale Amtsstelle aufbewahrt werden.

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Patientenverfügung – Hilft mir der Hausarzt?

Patientenverfügung, medizinische Massnahmen, Urteilsunfähigkeit, Hausarzt Die Patientenverfügung ist ein Instrument aus dem Erwachsenenschutzrecht des ZGB (Art. 370-373). Damit kann eine Person (solange sie noch geistig fit ist) festlegen, welche medizinischen Massnahmen sie wünscht, falls sie in einen Zustand geraten sollte, in dem sie selbst nicht mehr darüber befinden kann. Ein Arzt kann dabei helfen, Fachbegriffe […]

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Wie kann ich gültig über meinen Nachlass verfügen?

Verfügungsfähigkeit im Allgemeinen Die Verfügungsfähigkeit (Art. 467 f. ZGB) ist die rechtliche Befugnis, gültig eine letztwillige Entscheidung in einer Erbangelegenheit zu treffen und damit das erbrechtliche Pendant zur Handlungsfähigkeit bei Rechtsgeschäften unter Lebenden (Art. 12 ff. ZGB). Verfügungsfähig ist, wer volljährig, also über 18 Jahre alt, und urteilsfähig ist. Urteilsfähigkeit im Besonderen Die Urteilsfähigkeit setzt […]

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