Die gesetzliche Erbfolge in der Schweiz

Das Zivilgesetzbuch enthält für Personen, welche zeit ihres Lebens ihren Nachlass nicht regeln, eine Lösung: die gesetzliche Erbfolge. Sollte Ihnen diese Regelung nicht passen, können Sie im Rahmen des Erlaubten Abweichungen vornehmen.

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„Ich würde den Erblassern gerne noch zu Lebzeiten Danke sagen“

Manuela Daboussi kommt zum Einsatz, wenn jemand der Krebsliga Geld vererbt. Anfangs hatte sie Mühe damit, diese Menschen nie kennengelernt zu haben. Nun heftet sie für jeden Erblasser ein Papierherzchen an ihre Bürowand. Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, welche die Verstorbenen mit einer Erbschaft ausdrücken, gibt der 40jährigen Bielerin Halt.

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Erbverzicht und Ausschlagung

Für die Erben besteht zwar keine Pflicht, aber ein Recht, eine Erbschaft anzunehmen. Sie können diese aber auch zu Lebzeiten des Erblassers mittels Erbverzichts ablehnen. Bei einem überschuldeten Nachlass empfehlen wir die Ausschlagung der Erbschaft.

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Grundbegriffe rund um den Erbteil

Einige Grundbegriffe im Erbrecht Regelt der Erblasser seinen Nachlass nicht selber über ein Testament oder einen Erbvertrag, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Der Erbteil, den die einzelnen Erben erhalten, bestimmt sich dann nach dem dispositiven (nicht zwingenden) Recht des ZGB. In der Schweiz basiert die gesetzliche Erbfolge auf einem „Parentel-System“. Die Nachkommen eines Erblassers bilden dabei […]

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Kreis der Erbberechtigten

Einlieferungspflicht nach Artikel 556 f. ZGB Die Hinterbliebenen sind gemäss Art. 556 Abs. 1 ZGB verpflichtet, Testamente, die sie beim Erblasser oder anderswo finden, der zuständigen Behörde einzuliefern. Welche Behörde zuständig ist, variiert je nach Kanton. Im Kanton Zürich ist für die Eröffnung von Testamenten das Gericht zuständig. Testamente und Erbverträge sind daher beim Bezirksgericht […]

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Mit der Teilungsvorschrift den Oldtimer dem Sohn vermachen

Teilungsvorschriften geben dem Erblasser die Möglichkeit, den Erben bestimmte Gegenstände zuzuweisen. Einigen sich die Erben auf eine alternative Erbteilung, können sie die Anordnungen des Erblassers umgehen. Teilungsvorschriften sind von Vermächtnissen abzugrenzen.

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Pflichtteile und freie Quote: 3 Beispiele.

Der einem Erben zustehende Erbteil bestimmt sich über die gesetzliche Erbfolge oder über eine Verfügung des Erblassers (Testament). Will der Erblasser selber verfügen, hat er das Pflichtteilsrecht zu beachten. Über die verfügbare Quote kann er nach Belieben verfügen.

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Mit der Herabsetzungsklage den Pflichtteil wiederherstellen

Jede Person kann im erlaubten Rahmen über ihren Nachlass frei entscheiden. Verletzt sie allerdings Ihren geschützten Pflichtteil, so können Sie gemäss Schweizer Erbrecht eine Herabsetzungsklage erheben. Bei einem erfolgreichen Ausgang wird mit dieser Klage Ihr Pflichtteil wiederhergestellt.

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Meldepflicht: Was tun im Todesfall?

Wenn ein geliebtes Familienmitglied verstorben und der erste Schock verarbeitet ist, kommen noch diverse Pflichten auf Sie zu. Als Angehörige müssen Sie neben verschiedenen Personen auch der zuständigen Stelle den Todesfall melden.

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