Wohnungsauflösung im Todesfall – wohin mit den Sachen?

Ein Todesfall ist mit viel Organisationsaufwand verbunden. Wer Sie in diesem emotional schwierigen Moment unterstützen kann und wie Sie am besten bei der Auflösung der Wohnung vorgehen, erfahren Sie in diesem Blog.

Wer kann bei der Wohnungsauflösung unterstützen?

Bei alleinstehenden Verstorbenen steht im Todesfall neben der Organisation der Bestattung meist auch die Auflösung der Wohnung an. Viele Angehörige fühlen sich mit dieser Aufgabe emotional überfordert. Es gibt in der Regel zahlreiche lokale Firmen, die bei Wohnungsauflösungen die Abholung und Entrümpelung der Gegenstände übernehmen (zu finden im Internet etc.). Es lohnt sich, ein offenes Auge zu haben und Anbieter zu vergleichen. Eine Besichtigung der Wohnung und die Vereinbarung eines Pauschalpreises könnten von Vorteil sein, um überbordende Kosten zu verhindern. Brockenhäuser bieten zudem teilweise eine kostenlose Wohnungsräumung an, wenn verkäufliche Gegenstände vorhanden sind.

Beim Abfall, der sich in der Wohnung angesammelt hat, gilt es, an die korrekte Entsorgung zu denken. Dabei hilft einem der Abfall-Leitfaden der Gemeinde in gedruckter Form oder man konsultiert den Abfallwegweiser des Bundesamts für Umwelt. Beachten Sie dabei unter anderem Folgendes:

  • Elektrogeräte, Leuchten und Leuchtmittel nimmt der Fachhandel oder die Sammelstelle kostenlos an.
  • Auch Altmetall kann gratis bei den Sammelstellen abgegeben werden.
  • Sperrigen Abfall wie Möbel, Teppiche oder Matratzen kann man gegen Gebühr an einer Sammelstelle abladen oder als Sperrgut der Müllabfuhr mitgeben.
  • Porzellan, Spiegel- und Fensterglas sowie Trinkgläser gehören nicht in die Altglassammlung, sondern in den Kehricht. Sie können auch gebührenpflichtig an einer Sammelstelle abgegeben werden.
  • Kleidung und Schuhe entsorgt man gratis an Sammelstellen.

Siehe auch: Wohnungskündigung im Todesfall – kein automatischer Auflösungsgrund

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