Ab welchem Moment ist ein Erbverzicht gültig?

Formvorschriften über den Abschluss Beim Erbverzicht geht es darum, dass eine Person, die grundsätzlich an einer künftigen Erbschaft berechtigt wäre, im Einvernehmen mit dem Erblasser auf alle ihre Rechte oder einen Teil davon verzichtet. Voraussetzung dafür, dass ein Erbverzicht bindende Wirkungen entfalten kann, ist zunächst, dass er formgültig zustande kommt. Der Erbverzicht ist immer ein […]

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Ist eine Ungleichbehandlung von Geschwistern erlaubt?

Verstirbt jemand, ohne eine Verfügung von Todes wegen, d.h. ein Testament oder einen Erbvertrag, zu hinterlassen, gilt die gesetzliche Erbfolge des ZGB. Die Erbberechtigung bestimmt sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis der in Frage kommenden Personen zum Erblasser bzw. zur Erblasserin. Stellung von Geschwistern in der gesetzlichen Erbfolge Die nächsten Erben eines Erblassers sind seine Nachkommen. Hat […]

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Welche Probleme können auftreten, wenn man ein Testament hinterlässt?

Probleme mit dem Testament an sich Formale Probleme Das Schweizerische Zivilgesetzbuch sieht standardmässig zwei Formen vor, in denen ein dauerhaft gültiges Testament verfasst werden kann («Formzwang», vgl. Art. 11 Abs. 1 OR i.V.m Art. 498 ZGB): die der sogenannten «öffentlichen Verfügung» (Art. 499-504 ZGB) sowie die der «eigenhändigen Verfügung» (Art. 505 ZGB). Dabei handelt es […]

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Die Anfechtung des Testaments

Die Anfechtung des Testaments – Ungültigkeitsklage Mit der Ungültigkeitsklage können verschiedene schwerwiegende Mängel eines Testaments klageweise geltend gemacht werden. Dazu gehören: Willensmangel (Drohung, Täuschung, Irrtum) Fehlende Verfügungsfähigkeit (der Erblasser war nicht urteilsfähig) Rechts- oder Sittenwidrigkeit (Zuwendungen an Vertrauenspersonen wie Ärzte oder Anwälte können problematisch sein) Formmangel (bspw.: Das eigenhändige Testament wurde mit dem PC verfasst) Aktivlegitimiert, […]

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Wo kein Kläger, da kein Richter?

Die Ausnahme: Nichtigkeit Im Grunde genommen gibt es bei Mängeln einer letztwilligen Verfügung, eines Entscheids bzw. Urteils oder in der Abwicklung eines erbrechtlichen Sachverhaltes zwei mögliche Konsequenzen: Einerseits kann man die getroffene Disposition für nichtig, also ex tunc (von Beginn an) unwirksam erklären: Die Nichtigkeit ist von Amtes wegen zu beachten und Fehlerhaftigkeit für sich […]

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