Die Todesfallversicherung kann Angehörige im Todesfall des Hauptverdieners absichern (Beispielbild: iStock)
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Versichert über den Tod hinaus – die Todesfallversicherung

Immer wieder werden Familien auf eine harte Probe gestellt, wenn ein Angehöriger stirbt. Der Verlust eines Familienmitglieds ist für alle ein einschneidendes Erlebnis. Einige Familien jedoch sehen sich am Rande des finanziellen Ruins, wenn der Todesfall den Hauptverdiener betrifft. Mit einer Todesfallversicherung können wenigstens die finanziellen Folgen gemildert werden.

Artikel verfasst von Dario Buschor, B.A. HSG in Law & Economics am
14. August 2017

Was ist eine Todesfallversicherung

Die Todesfallversicherung ist eine Unterform der Lebensversicherung (siehe dazu: Die Lebensversicherung – was ist das und was bringt sie?). Mit ihr wird sichergestellt, dass Angehörige, wie Ehe- und Konkubinatspartner oder auch Kinder, im Todesfall des Hauptverdieners abgesichert sind. Diese Absicherung wird mit der Todesfallversicherung dadurch erreicht, dass nach dem Ableben des Versicherten eine bestimmte Kapitalsumme oder monatliche Renten an die von diesem bezeichnete Personen ausbezahlt werden.

Diverse Ausgestaltungsmöglichkeiten

Wie bereits erwähnt, gibt es zwei bestimmte Auszahlungsformen: die einmalige Kapitalauszahlung oder eine über eine bestimmt Zeit verteilte Auszahlung in der Form von Renten. Die Höhe der zur Absicherung bestimmten Summe kann mehr oder weniger frei festgelegt werden und wird in drei Untergruppen aufgeteilt:

  • Konstantes Kapital: Die Versicherungssumme bleibt über die Zeit konstant. D.h., dass keine Anpassungen an bestimmte Veränderungen der Lebenssituation vorgenommen werden.
  • Abnehmendes Kapital: Das versicherte Kapital zur Absicherung der Hinterbliebenen nimmt von Jahr zu Jahr ein wenig ab. Gleichzeitig verringern sich auch die Prämienzahlungen.
  • Flexibles Kapital: Die gewünschte Versicherungssumme wird von Jahr zu Jahr neu an die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers angepasst. Die Prämien ändern sich dementsprechend.

Verschiedene Fallkonstellationen

Eine Absicherung im Todesfall in Form von Renten macht besonders dann Sinn, wenn die oder der Hinterbliebene monatliche oder jährliche Zahlungen zu tätigen hat (z.B. Ausbildungskosten). Kapitalsummen eignen sich v.a. für die Sicherung von bestimmten Krediten. Nimmt die Schuld über die Zeit ab (wie z.B. bei Hypothekarschulden), kann die Todesfallversicherung den Verhältnissen angepasst werden. Ändert sie sich von Zeit zu Zeit (bspw. bei Geschäftskrediten), kann auch dies berücksichtigt werden.

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