Diese drei Testamente sollten Sie kennen

In der Schweiz gibt es drei verschiedene Varianten, ein Testament zu erstellen: Das Nottestament, das handschriftliche Testament und die öffentlich beurkundete letztwillige Verfügung. Das handschriftliche Testament ist gleichwertig wie die öffentlich beurkundete letztwillige Verfügung.

Keine Kommentare

Wie kann ein Erbverzicht aussehen?

Vertragsfreiheit und Parteiwille Der Erbverzicht als Einverständnis zwischen Erblasser und Erben, dass letztere auf ihren Anspruch am Erbe gänzlich oder teilweise verzichten, ist seiner Natur nach eine vertragliche Abrede. Diese kommt durch übereinstimmende Willenserklärungen der beteiligten Parteien zustande und untersteht – neben den besonderen Vorschriften des Erbrechts – den allgemeinen Bestimmungen des Obligationenrechts über die […]

Keine Kommentare

Erbschaftsverwalter und Willensvollstrecker

Auf den ersten Blick scheinen Erbschaftsverwalter und Willensvollstrecker ähnliche Begriffe zu sein, wenn nicht sogar die gleichen. Während der Erbschaftsverwalter vom Gericht eingesetzt wird, können Sie den Willensvollstrecker selber auswählen.

Keine Kommentare

Das Vermächtnis – eine Alternative zur Erbenstellung

Durch ein Vermächtnis erhält eine Person einen bestimmten Vermögensgegenstand, ohne dabei eine Erbenstellung zu erhalten. Da im Gegensatz zur Erbschaft andere Rechte und Pflichten existieren, ist die Abgrenzung wichtig.

Keine Kommentare

Das handschriftliche Testament

Es ist einfach und günstig erstellt: das handschriftliche Testament. Nicht nur wegen der Einfachheit zur Aktualisierung erfreut es sich in der Schweiz grosser Beliebtheit. Es kann wahlweise daheim oder durch eine kantonale Amtsstelle aufbewahrt werden.

Keine Kommentare

Wie kann ich gültig über meinen Nachlass verfügen?

Verfügungsfähigkeit im Allgemeinen Die Verfügungsfähigkeit (Art. 467 f. ZGB) ist die rechtliche Befugnis, gültig eine letztwillige Entscheidung in einer Erbangelegenheit zu treffen und damit das erbrechtliche Pendant zur Handlungsfähigkeit bei Rechtsgeschäften unter Lebenden (Art. 12 ff. ZGB). Verfügungsfähig ist, wer volljährig, also über 18 Jahre alt, und urteilsfähig ist. Urteilsfähigkeit im Besonderen Die Urteilsfähigkeit setzt […]

Keine Kommentare

Das öffentlich beurkundete Testament

Neben dem handschriftlichen Testament kennt das schweizerische Erbrecht auch die Variante der öffentlichen Beurkundung. Sie hat Vorzüge, die sich vor allem in komplizierten Verhältnissen oder bei wertvollem Nachlass auszahlen können.

Keine Kommentare

Das mündliche Testament

In seltenen Fällen lassen es die Umstände dem Erblasser nicht zu, ein handschriftliches oder öffentlich beurkundetes Testament zu erstellen. Für diese Fälle sieht das Gesetz das mündliche Testament vor. Allerdings müssen dafür gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.

Keine Kommentare

Wo kein Kläger, da kein Richter?

Die Ausnahme: Nichtigkeit Im Grunde genommen gibt es bei Mängeln einer letztwilligen Verfügung, eines Entscheids bzw. Urteils oder in der Abwicklung eines erbrechtlichen Sachverhaltes zwei mögliche Konsequenzen: Einerseits kann man die getroffene Disposition für nichtig, also ex tunc (von Beginn an) unwirksam erklären: Die Nichtigkeit ist von Amtes wegen zu beachten und Fehlerhaftigkeit für sich […]

Keine Kommentare