Die Möglichkeiten eines Ehevertrags

Die meisten Paare in der Schweiz verzichten auf einen Ehevertrag und haben somit den „normalen“ Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung (je hälftige Beteiligung an der in der Ehe erworbenen Errungenschaft). Mit einem Ehevertrag kann man einen anderen Güterstand (Gütertrennung oder Gütergemeinschaft) vereinbaren. Der Ehevertrag muss notariell beglaubigt werden.

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Wo kann man den Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung hinterlegen?

Die Hinterlegung des Vorsorgeauftrags Zunächst ist es selbstverständlich, dass der Vorsorgeauftrag an einem einerseits sicheren und andererseits doch gut zugänglichen Ort hinterlegt werden sollte. Ein leicht zu übersehendes Versteck im eigenen Haushalt ist dazu ebenso wenig geeignet wie ein Bankschliessfach. Darauf kann im Fall der Urteilsunfähigkeit womöglich nicht mehr zugegriffen werden. Besser wäre es, bspw. […]

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Versicherungen und ihre Bedeutung in der Vorsorge

Wichtige Begriffe Bevor wir uns medias in res begeben, gilt es einige grundlegende, aber keineswegs selbstverständliche Begriffe des Versicherungswesens zu definieren. Ein in einem Versicherungsvertrag vereinbartes Produkt wird Versicherungspolice genannt und bekommt i.d.R. eine eigene Policennummer zur eindeutigen Identifikation zugewiesen. Nicht alle Versicherungen basieren allerdings auf diesem Modell (bspw. ist die AHV/IV umlagefinanziert und kommt […]

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Witwen und Witwer erhalten weniger Rente

Die Renten zu Lebzeiten und ihre Finanzierung Die Renten des schweizerischen Vorsorgesystems finanzieren sich aus Beiträgen der arbeitenden Bevölkerung. Wer in seiner Erwerbstätigkeit ein gewisses Mindesteinkommen erzielt, ist verpflichtet, einen Teil zur obligatorischen Vorsorge  der ersten (AHV/IV) und der zweiten Säule (berufliche Vorsorge) zu bezahlen. Die AHV/IV-Renten werden direkt als Umlage der Beiträge arbeitender Personen […]

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Erbschaft und Vorsorge – wen wie einbinden?

Angehörige, Verwandte, Freunde Da die gesetzliche Erbfolge selten genau zu den individuellen Vorstellungen und der Lebenslage des Erblassers bzw. der Erblasserin und deren wichtigsten Angehörigen passt, werden diese in der Regel eine letztwillige Verfügung treffen wollen, um den Nachlass zu regeln. Sie kann in der Form eines (handschriftlichen oder öffentlich beurkundeten) Testaments und/oder eines Erbvertrags […]

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Was wird aus meinen obligatorischen Vorsorgeguthaben (1. und 2. Säule)?

Worum geht es? Worum nicht? Die erste Säule, also Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) sowie Invalidenversicherung (IV), funktioniert nach dem Umlageverfahren. Dies bedeutet, dass die arbeitende Bevölkerung mit ihren Einzahlungen in das System direkt die Auszahlungen an die Empfänger finanziert, um deren Existenzminimum zu sichern. Sie ist nach Art. 1 Abs. 1 lit. a und b […]

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Was geschieht mit meinen privaten Vorsorgeguthaben (3. Säule)?

Worum geht es? Worum nicht? Die dritte Säule ist die freiwillige private Vorsorge. Sie soll den gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten und Vorsorgelücken schliessen, die namentlich bei Pensionierung oder langfristiger Arbeitsunfähigkeit auftreten können. Ihre Planung und damit auch die Wahl des Anbieters sowie die Ausarbeitung einer individuell optimierten Lösung ist dem Versicherten selbst überlassen. Bestimmte Angebote kommen […]

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Vorsorgeauftrag erstellen zum Nulltarif

Hanspeter Müller (56, Name geändert) ist Architekt und Firmeninhaber. Der Unternehmer möchte, dass sein Unternehmen im Falle eines Unfalls oder Krankheit und einer daraus resultierenden Urteilsunfähigkeit weiter funktioniert. Urteilsunfähig ist jemand, wenn er nicht mehr vernunftmässig agieren kann. Architekt Müller möchte, dass seine Geschäftspartner in diesem Fall das Unternehmen weiterführen können. Neben Unfällen sind psychische […]

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Aussereheliche Kinder, Stiefverwandte und Adoptivkinder

Gleichstellung von ausserehelichen Kindern Die gesetzliche Erbfolge in der Schweiz (Art. 457-466 ZGB) sieht vor, dass die Nachkommen, also die Kinder, Enkelkinder, etc. des Erblassers seine nächsten Erben sind. Wer genau als Nachkomme gilt, bestimmt das Familienrecht: Art. 252 ZGB sieht die Möglichkeiten vor, nach denen ein Kindesverhältnis entstehen kann: Zwischen der Mutter und dem […]

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