Was bedeutet die Ausgleichung von Erbvorbezügen?

Das Institut der Ausgleichung dient dazu, die Gleichbehandlung der gesetzlichen Erben untereinander zu fördern. Alle lebzeitigen Zuwendungen, die auf ihren Erbteil anrechenbar sind, müssen Erbinnen und Erben daher gegenüber ihren Miterben zur Ausgleichung bringen. Wie dies funktioniert und welche Gestaltungsmöglichkeiten Erblasser und Erbberechtigte haben, möchten wir Ihnen nachfolgend aufzeigen.

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Erbrechtsrevision – Eltern verlieren Pflichtteilsschutz

Durch die Revision des Erbrechts wird der Pflichtteilsschutz für die Eltern abgeschafft. Gleichwohl kann der Erblasser diese bedenken, wenn er dies möchte. Andererseits erhält er so mehr Freiheiten, selber über seinen Nachlass zu bestimmen.

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Erbe ausschlagen oder annehmen?

Viele Personen hinterlassen bei ihrem Ableben nicht nur ein Vermögen, sondern auch ausstehende Zahlungen, also Schulden. Sie können diese allerdings nicht mehr selbst begleichen. Damit die Gläubiger trotzdem an das ihnen rechtmässig zustehende Geld gelangen können, sieht das Erbrecht unterschiedliche Massnahmen zu ihrem Schutz vor.

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Die Möglichkeiten eines Ehevertrags

Die meisten Paare in der Schweiz verzichten auf einen Ehevertrag und haben somit den „normalen“ Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung (je hälftige Beteiligung an der in der Ehe erworbenen Errungenschaft). Mit einem Ehevertrag kann man einen anderen Güterstand (Gütertrennung oder Gütergemeinschaft) vereinbaren. Der Ehevertrag muss notariell beglaubigt werden.

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Wo kann man den Vorsorgeauftrag und die Patientenverfügung hinterlegen?

Die Hinterlegung des Vorsorgeauftrags Zunächst ist es selbstverständlich, dass der Vorsorgeauftrag an einem einerseits sicheren und andererseits doch gut zugänglichen Ort hinterlegt werden sollte. Ein leicht zu übersehendes Versteck im eigenen Haushalt ist dazu ebenso wenig geeignet wie ein Bankschliessfach. Darauf kann im Fall der Urteilsunfähigkeit womöglich nicht mehr zugegriffen werden. Besser wäre es, bspw. […]

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Urteilsunfähigkeit – wie sorge ich vor?

Was bedeutet «Urteilsunfähigkeit» genau? Das ZGB geht davon aus, dass jede Person urteilsfähig ist, «der nicht wegen ihres Kindesalters, infolge geistiger Behinderung, psychischer Störung, Rausch oder ähnlicher Zustände die Fähigkeit mangelt, vernunftgemäss zu handeln». Es können also – zumindest theoretisch – auch andere Umstände bzw. Gründe die Urteilsfähigkeit beeinträchtigen. Letztlich ist also immer eine Beurteilung […]

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Bill Gates‘ Microsoft Software vererben: Wie?

Zuvor ist noch festzuhalten, dass Immaterialgüter etwas anderes sind als Gegenstände von ideellem Wert, welche im Erbgang eine vermögensrechtlich untergeordnete Rolle spielen. Solche Gegenstände sind bspw. Fotoalben der Familie, persönliche Andenken oder Gebrauchsgegenstände eines Erblassers bzw. einer Erblasserin, die nur pro memoria verzeichnet und den interessierten Erben oft direkt herausgegeben werden. Marken- und Designrechte Marken […]

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Welche Leistungen werden als Erbvorbezug betrachtet?

Schenkungen, Erbvorbezüge und Erbvorempfänge Um das Wesen des Erbvorbezugs (oder Erbvorempfangs – die Begriffe sind weitgehend austauschbar) zu verstehen, betrachten wir zunächst das Institut der Schenkung: Die Schenkung ist eine unentgeltliche Zuwendung unter Lebenden. In der Schweiz gilt die Schenkung als schuldrechtlicher Vertrag und ist deshalb im Obligationenrecht geregelt (Art. 239-252 OR). Dies scheint auf […]

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Ab welchem Moment ist ein Erbverzicht gültig?

Formvorschriften über den Abschluss Beim Erbverzicht geht es darum, dass eine Person, die grundsätzlich an einer künftigen Erbschaft berechtigt wäre, im Einvernehmen mit dem Erblasser auf alle ihre Rechte oder einen Teil davon verzichtet. Voraussetzung dafür, dass ein Erbverzicht bindende Wirkungen entfalten kann, ist zunächst, dass er formgültig zustande kommt. Der Erbverzicht ist immer ein […]

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