Was bedeutet die Ausgleichung von Erbvorbezügen?

Das Institut der Ausgleichung dient dazu, die Gleichbehandlung der gesetzlichen Erben untereinander zu fördern. Alle lebzeitigen Zuwendungen, die auf ihren Erbteil anrechenbar sind, müssen Erbinnen und Erben daher gegenüber ihren Miterben zur Ausgleichung bringen. Wie dies funktioniert und welche Gestaltungsmöglichkeiten Erblasser und Erbberechtigte haben, möchten wir Ihnen nachfolgend aufzeigen.

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Erbrechtsrevision – Eltern verlieren Pflichtteilsschutz

Durch die Revision des Erbrechts wird der Pflichtteilsschutz für die Eltern abgeschafft. Gleichwohl kann der Erblasser diese bedenken, wenn er dies möchte. Andererseits erhält er so mehr Freiheiten, selber über seinen Nachlass zu bestimmen.

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Erbe ausschlagen oder annehmen?

Viele Personen hinterlassen bei ihrem Ableben nicht nur ein Vermögen, sondern auch ausstehende Zahlungen, also Schulden. Sie können diese allerdings nicht mehr selbst begleichen. Damit die Gläubiger trotzdem an das ihnen rechtmässig zustehende Geld gelangen können, sieht das Erbrecht unterschiedliche Massnahmen zu ihrem Schutz vor.

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Bill Gates‘ Microsoft Software vererben: Wie?

Zuvor ist noch festzuhalten, dass Immaterialgüter etwas anderes sind als Gegenstände von ideellem Wert, welche im Erbgang eine vermögensrechtlich untergeordnete Rolle spielen. Solche Gegenstände sind bspw. Fotoalben der Familie, persönliche Andenken oder Gebrauchsgegenstände eines Erblassers bzw. einer Erblasserin, die nur pro memoria verzeichnet und den interessierten Erben oft direkt herausgegeben werden. Marken- und Designrechte Marken […]

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Welche Leistungen werden als Erbvorbezug betrachtet?

Schenkungen, Erbvorbezüge und Erbvorempfänge Um das Wesen des Erbvorbezugs (oder Erbvorempfangs – die Begriffe sind weitgehend austauschbar) zu verstehen, betrachten wir zunächst das Institut der Schenkung: Die Schenkung ist eine unentgeltliche Zuwendung unter Lebenden. In der Schweiz gilt die Schenkung als schuldrechtlicher Vertrag und ist deshalb im Obligationenrecht geregelt (Art. 239-252 OR). Dies scheint auf […]

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Ab welchem Moment ist ein Erbverzicht gültig?

Formvorschriften über den Abschluss Beim Erbverzicht geht es darum, dass eine Person, die grundsätzlich an einer künftigen Erbschaft berechtigt wäre, im Einvernehmen mit dem Erblasser auf alle ihre Rechte oder einen Teil davon verzichtet. Voraussetzung dafür, dass ein Erbverzicht bindende Wirkungen entfalten kann, ist zunächst, dass er formgültig zustande kommt. Der Erbverzicht ist immer ein […]

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In welchen Situationen ist ein Erbverzicht sinnvoll?

Eltern zugunsten gemeinsamer Kinder Die Ehegatten stehen zueinander in einem besonderen Verhältnis: Sie sind zwar nicht durch Abstammung miteinander verwandt, bilden aber dennoch gemeinsam eine Familie. Dieses Sonderverhältnis gründet im Eherecht, zu dem auch das Güterrecht der Ehegatten gehört. Beim Tod eines Ehegatten wird in der sogenannten güterrechtlichen Auseinandersetzung der Güterstand aufgelöst. Zumeist ist die […]

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Was ist der Unterschied zwischen Erbverzicht und Erbauskauf?

Der unentgeltliche Erbverzicht Ein Erbverzicht bedeutet, dass jemand, der am Nachlass eines Erblassers gesetzlich berechtigt wäre, zu dessen Lebzeiten – ganz oder teilweise – auf seinen Erbanspruch verzichtet. Wichtig ist der Erbverzicht vor allem dort, wo es um Pflichtteile geht. Diese sind besonders geschützt sind. Der Erblasser kann einen Erben jederzeit und einseitig im Testament […]

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Ist eine Ungleichbehandlung von Geschwistern erlaubt?

Verstirbt jemand, ohne eine Verfügung von Todes wegen, d.h. ein Testament oder einen Erbvertrag, zu hinterlassen, gilt die gesetzliche Erbfolge des ZGB. Die Erbberechtigung bestimmt sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis der in Frage kommenden Personen zum Erblasser bzw. zur Erblasserin. Stellung von Geschwistern in der gesetzlichen Erbfolge Die nächsten Erben eines Erblassers sind seine Nachkommen. Hat […]

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